Veranstaltungen
Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union, Lokalföderation Bremen
Fast pünktlich zum Frühlingsanfang läd euch die Kurzschluss-Crew wieder zum Cocktailabend ein. Dieser Abend verspricht: leckere Cocktails, nette Leute und die passenden DJs dazu. Nebenbei tut ihr auch etwas Gutes
für's Kurzschluss. Denn mit diesen "Mini-Agitpops" finanzieren wir auch unseren Raum. Wir sehen uns. Es wird mit Sicherheit köstlich.
Thema: Drogen und Drogenpolitik
Im Rahmen von Agitare Bene laden wir zu einer offenen (und wie immer voraussetzungslosen) Diskussionsveranstaltung. Es soll
um "Drogen" gehen, und zum Einstieg wird es auch ein Referat zu diesem Thema geben.
Es soll der Frage nachgegangen werden, wie und warum die Kategorie
"Droge" für bestimmte Substanzen verwendet wird, und was dabei die
Kriterien sind. Des Weiteren, was die Nutzer eigentlich versuchen mit
der Droge zu bewirken, und was ihre Motive sind, sich für diesen Zweck über bestehendes Recht hinweg zu setzen. Ein weiterer interessanter Punkt wäre zu klären, warum Leute davon sprechen, dass Drogen etwas mit dem Benutzer "machen", und so einer Chemikalie einen quasi subjekthaften Status einräumen.
Außerdem möchten wir uns an diesem Abend selbstverständlich auch mit den
Motiven und Resultaten der bestehenden Drogenpolitik kritisch
auseinandersetzen.
Wer sich für diesen Abend vorbereiten will findet unter www.junge-linke.org, einige interessante Texte.
MADAME SATÃ
Brasilien 2002
Regie: Karim Ainouz
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Teufel und Heiliger. João Francisco dos Santos und Madame Satã.
„Madame Satã“ ist das Portrait eines Menschen, der besessenen war von seinem explosivem Enthusiasmus, von seiner Lust auf Leben, eine schillernde Figur, die merkte, wie schwer es für ihn und seine Träume ist, als Schwarzer, als Außenseiter und Homosexueller am Beginn des 20. Jahrhunderts. „Madame Satã“ ist ein bisher unentdeckter Mythos der brasilianischen Kultur, eine komplexe Verbindung zwischen Jean Genet, Josephine Baker und einem „tropischen“ Robin Hood.

Der Film handelt von den verschiedenen Persönlichkeiten, die João Franciso dos Santos in seiner Sicht
als "Madame Satã" vereint. Schon in seiner Kindheit und auch später, als er fast 27 Jahre hinter Gittern
zubringen musste, änderte er immer wieder seinen Namen und manchmal auch sein Aussehen,
denn er war nicht nur eine Person; er war viele Persönlichkeiten. Der Film „Madame Satã“ ist auch eine Hommage an die „Republik“ von Lapa, jenem Viertel von
Rio de Janeiro, das besonders in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein ganz
eigenes Gesicht und eine eigene Atmosphäre hatte. Außenseiter, Diebe, Prostituierte, Künstler und Musiker,
gestrandete Menschen, starke Persönlichkeiten. Sie alle lebten friedlich und respektvoll in dieser
ganz eigenen Welt, mit eigenen Regeln, Gesetzen und Ritualen.
Hier konnte sich João Francisco dos Santos als Madame Satã sicher fühlen.
Hier war er Hure und Königin, Heiliger und Teufel zugleich.
Hier wurde er zum Mythos von Brasilien.
Lecker essen für wenig Geld
zu den diesjährigen Newroz-Aktivitäten in den kurdischen Gebieten der Türkei, mit Delegationsbericht und Fotos
Transsilvanisches Allerlei mit Casio-500 Beats: Soliaktion für casApold - eine interkulturelle Initiative im ländlichen Rumänien. Mit traditionellem Essen, untraditionellen Bildern und Geschichten, außerdem live-musikalische Umrandung von einem Akkordeon, Keyboard und Gitarre...
Nachdem im November bereits Percys SoliExpress Richtung Transsilvanien gerollt ist, berichten aktive casApoldianer nun live von ihren Projekt-Erfahrungen in einem rumänischen Dorf. Dazu gibt es Fotos, Ciorba (Eintopf), kleine Leckereien aus der Region. Und Bricheta spielt. Das ist der rumänische Begriff für "Feuerzeug" und heißt auf Deutsch: Sylvia, Susan und Doro machen mit ihren BetonCouchLiedern einen Ausflug.
organisiert von der NutziGem Bremen
Dinge teilen, Fähigkeiten zur Verfügung stellen und nutzen
Keine Verrechnung
Für alle, die selber eine Veranstaltungen durchführen oder beim Kurzschluss mitorganisieren wollen
Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion
Lokalförderation Bremen
Attac-Filmabend: KULTURIMPULS GRUNDEINKOMMEN
Filmvorführung und Diskussion mit Jan Hövener vom Bremer Dialog Grundeinkommen
Ein Film über das Zukunftsthema, das jeden angeht: Eine neue Art von Einkommen, bedingunglos für alle. Das löst Emotionen aus und viele Fragen. Mehr Möglichkeiten zur eigenen Initiative? Oder der Untergang der Leistungsgesellschaft? Und wie soll es bezahlt werden? Der Film mischt Festgefahrenes auf, zeigt Überraschendes, lässt mit- und weiterdenken. Nehmen wir das Ganze doch einmal persönlich. Der Film folgt der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, einer Idee, die neue Energien in alle gesellschaftlichen Bereiche bringt.
„Lemming“
F 2005, Regie: Dominik Moll

Der aufstrebende junge Ingenieur Alain zieht mit seiner Frau Benedicte in einen noblen französischen Vorort. Er macht Karriere, sie richtet das Haus ein. Die Idylle in Haus und Beziehung scheint perfekt, bis Alain seinen Chef und dessen rätselhafte Ehefrau zum Essen einlädt und ein toter Lemming den Küchenabfluss verstopft. Das Irrationale bricht auf verstörende Weise in die wohlgeordnete Welt des jungen Paares ein, die Grenzen zwischen Realität, Traum und Alptraum beginnen sich aufzulösen. Ein mörderischer und surrealer Thriller mit Charlotte Gainsbourg und Charlotte Rampling.
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Lecker essen für wenig Geld
„Was war, was ist, was könnte sein….“ Könnte eine Überschrift sein. Es geht zunächst mal um die Reflexion der eigenen „Arbeitserfahrung“ und der Einstellung dazu.
Es wird Übungen zum Erinnern geben, zum Beschreiben des „Jetzt“ und zum Wünschen und Verändern für die Zukunft.
Gedicht, Brief, freies spontanes Schreiben, einen Charakter erfinden und kleine Geschichten. Den Blick und die Wahrnehmung schärfen. All das steckt da drin. Ich will aber nicht alles verraten. Die Übungen bauen allerdings in gewisser Weise aufeinander auf, darum solltet ihr schon von Anfang bis Ende dabei sein. (10.00-17.00).
Gegenseitige Ermunterung, Phantasie, Absurdes und auch mal drüber lachen sind in diesem kostenlosen workshop inbegriffen.
Zur Vorbereitung wäre es toll, wenn ihr Fotos ( Details) von eurem Arbeitsplatz machen, oder auch andere Bilder zum Thema Arbeit sammeln und mitbringen könntet.
Verpflegung?
Im Kurzschluss gibt es Getränkeverkauf. Da sich der Raum darüber finanziert, wäre es ganz nett das auch zu nutzen. Essen sollte mitgebracht oder in der Pause besorgt werden. (Imbisse und Supermärkte in der Nähe).
Eingeladen sind ausdrücklich ALLE! Die Übungen und die gewünschte Atmosphäre sind in jedem Fall auch für bisherige NichtschreiberInnen gedacht. Also dann: Tratscht und empfehlt diesen Termin ruhig eifrig weiter und sagt mir möglichst bis zum 16.4.2010 Bescheid ob ihr kommt, damit ich mich etwas darauf einstellen kann….
DJs, Cocktails und nette Leute
Wohnzimmer Kurzschluss
Reihe: der kurze Sommer der Anarchie, Spanien 1936
die Anarchist_innen begannen gleich nach der milärischen
Niederlage gegen Franco und die Falange mit dem Wiederaufbau ihrer Strukturen und leisteten militanten Widerstand. Repression und Knast führten zu 40 Jahren des Schweigens über die soziale Revolution
"Kein Brot für Öl" Über den Zusammenhang der Ölpalmenplantagen-Industrie, Treibstofferzeugung und Nahrungsmittelknappheit
Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion
Lokalförderation Bremen
Kapital-Lesegruppe
zum Einstieg in "Das Kapital" von Marx, offen für alle
Kontakt: marx-ausrufezeichen@gmx.de
lecker Essen für wenig Geld
INTOLERANCE I-III, UK, 2000-2006
Eine Auswahl von Animationsfilmen aus der bizarren, schwarzhumorigen Welt des Independent- Filmkünstlers Phil Mulloy
ACHTUNG: Flimmerzimmer beginnt erst um 21h! Dann aber pünktlich.
Vegetarish-veganes Frühstück, organisiert vom Umsonstladen Bremen.
Brett- und Kartenspiele in gemütlicher Runde
Kapital-Lesegruppe
zum Einstieg in "Das Kapital" von Marx, offen für alle, Kontakt: marx-ausrufezeichen@gmx.de
"Der Aufstand der Würde", D2007, über die zapatistische Bewegung in Chiapas/ Mexiko
Das Filmteam besuchte mehrere zapatistische Gemeinden und sprach vor allem mit den Menschen der Basis. Die Dokumentation bietet eine Einführung in das Thema, anschauliche Einblicke in selbstverwaltete Gesundheits-, Bildungs-, Landwirtschafts- und Kollektivprojekte, das Politikverständnis und die internationale Bedeutung der Bewegung.
Für alle die Veranstaltungen machen oder sich an der Organisation beteiligen wollen.
Kapital-Lesegruppe
zum Einstieg in "Das Kapital" von Marx, offen für alle, Kontakt: marx-ausrufezeichen@gmx.de
Lecker Essen für wenig Geld!
AU CLAIR DE LA LUNE
Ein Filmabend zur Flüchtlingspolitik der EU am Beispiel Westafrikas.
Filmvorführung und Diskussion mit Olaf Bernau/NoLager Bremen
("Au clair de la lune" von Leona Goldstein / 40 Min., OmU)

Auf einer Reise durch Burkina Faso, Mali und die Elfenbeinküste fragt die Dokumentarfilmerin Leona Goldstein nach den europäischen Interessen an den afrikanischen »Krisen« und den Realitäten der globalen Bewegungsfreiheit«. Sie zeigt korrupte Politiker und ihre teuren Wahlkampagnen, die Ausbeutung von Rohstoffen und von Menschen. Sie spricht mit Oppositionellen, Flüchtlingen und Arbeiterinnen in Steinbrüchen über ihren Alltag und die Beziehungen zwischen Süd und Nord. »Wenn jemand nichts zu essen hat, und ich kann ihm nichts geben, dann geht er weg. So einfach ist das«, sagt ein Protagonist. Die Reise führt sie bis an die europäische Südgrenze zwischen Marokko und Spanien. Der Zaun von Ceuta ist das Bollwerk, mit dem die EU die Ärmsten aussperrt. Archivmaterial aus den Lagern und Interviews mit Flüchtlingen an dieser Grenze zeigen die andere Seite Europas.
